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Neues LG G6 auf dem MWC offiziell vorgestellt

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Gestern, einen Tag vor dem Start des MWC, hat auch LG sein neues Top-Smartphone aus dem Sack gelassen: das LG G6. Schafft es das neue LG-Gerät mit dem ungewöhnlichen, breitformatigen 18:9-Bildschirm in Abwesenheit des Samsung Galaxy S8 zum Star des MWC zu werden? Wir stellen euch das neue LG G6 vor.

Keine Module

Wie LG bereits zuvor hatte durchklingen lassen, hat man sich vom Modulkonzept des Vorgängers G5 doch recht schnell wieder verabschiedet und präsentiert mit dem neuen LG G6 nun wieder ein Smartphone im Unibody-Gehäuse. Dieses ist 148,96 x 71,9 x 7,9 Millimeter groß und 163 Gramm schwer. Der integrierte Akku lässt sich im Gegensatz zum Vormodell nicht mehr wechseln, bietet mit 3.300 mAh aber eine angemessene Kapazität. Der Vorteil weg von den Modulen ist, dass das neue G6 nun gegen Staub und Wasser geschützt ist (nach IP68). Zudem soll der Metallrahmen besonders widerstandsfähig sein, was sich gerade bei Stürzen auszahlen soll.

Im Inneren spielt dann in gewisser Weise der Konkurrent Galaxy S8 von Samsung doch eine tragende Rolle. Denn im LG G6 steckt mit dem Qualcomm Snapdragon 821 nur der Top-Chipsatz aus dem Vorjahr. Das aktuelle Modell hat Samsung erst einmal komplett für sich vereinnahmt, sodass LG hier die Hände gebunden waren. Aber auch das Vorjahresmodell mit vier Kernen ist nicht gerade schwach auf der Brust, sodass hier eigentlich kein großer Nachteil entsteht. Unterstützt wird der Quad-Core-Prozessor von einem Arbeitsspeicher mit 4 GB Größe. Als interner Speicher stehen euch 32 GB zur Verfügung. Zu wenig? Kein Problem, denn es gibt die Möglichkeit der Speichererweiterung durch microSD-Karten mit bis zu 2 TB Speicherplatz.

 
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FullVision-Display im 18:9 Format

Das Besondere des LG G6 ist definitiv das Display. Dieses ist nicht im 16:9-Format gehalten, wie es bei den meisten Smartphones heutzutage der Fall ist. Stattdessen präsentiert sich der QHD-Display getaufte Bildschirm im 18:9-, also im 2:1-Format. Damit ist das Display doppelt so hoch wie breit und zeigt 2880 x 1440 Pixel an. Es hat eine Größe von 5,7 Zoll und ist damit größer als beim Vorgänger G5 (5,3 Zoll) oder dem iPhone 7 Plus (5,5 Zoll). Dennoch ist das Gehäuse kaum größer als das Vorjahresmodell – dank schmaler Ränder oben und unten.

LG hat sich bei dem Format vom Filmemacher Vittorio Storaro, der mit einem Kamera-Oscar für „Apocalypse Now“ ausgezeichnet wurde, inspirieren lassen. Dieser ist ein Befürworter dieses doch recht ungewöhnlichen Formates mit dem Namen „Univisium“. Es soll eine Verschmelzung des alten Cinemascope mit den aktuellen Kinoformaten darstellen. Den Fokus auf das Filmerlebnis zeigen auch zwei andere Punkte auf der Feature-Liste des LG G6. Denn es kann HDR-10-Inhalte darstellen und ist mit der Bildverbesserung Dolby Vision zertifiziert, die erstmals in einem Smartphone zum Einsatz kommt.

Dual-Kamera und Google Assistant

Natürlich könnt ihr mit dem LG G6 aber nicht nur Filme ansehen, sondern auch selbst Fotos und Videos aufnehmen. Hierfür steckt in der Geräterückseite eine Dual-Kamera, mit der Normal- und Weitwinkelfotos mit je 13 Megapixel aufgenommen werden können. Ein optischer Bildstabilisator und ein Dual-LED-Blitz sind mit an Bord. Abgerundet wird die Kamera-Ausstattung von einer Selfie-Cam mit Weitwinkellinse und 5 Megapixel.

Wie nahezu alle aktuellen Smartphones wird auch das LG G6 mit Android in der Version 7.0 Nougat betrieben. Über dieses hat LG sein eigenes Interface gelegt. Zudem bietet das G6 den Google Assistant und ist damit das erste Smartphone außerhalb von Googles eigenen Pixel-Modelle, der Googles virtuellen Assistenten (wie Apples Siri oder Amazons Alexa) bietet. Einen Preis sowie den Start des Verkaufs hat LG leider noch nicht genannt.

Vor 234 Tagen