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Sicherheit durch SmartHome: So kann die Vernetzung schützen

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Das SmartHome wird von vielen Nutzern vor allem mit Aspekten wie Energieersparnis und Komfortgewinn in Verbindung gebracht. Mindestens genauso wichtig sind allerdings die Möglichkeiten im Bereich der Sicherheit: Vor Bränden kann das vernetzte Zuhause ebenso warnen wie vor Einbrechern. Welche SmartHome-Gadgets können das Sicherheitsniveau in den eigenen vier Wänden konkret erhöhen?

SmartHome verbessert Brandschutz

Derzeit kommen in Deutschland rund 500 Menschen jährlich durch -Wohnungsbrände ums Leben. Aus diesem Grund ist die Ausstattung von Wohn- und Schlafräumen mit Rauchmeldern in fast jedem Bundesland Pflicht. Dabei schützt ein konventioneller Rauchmelder zwar die Bewohner; bei Abwesenheit wird das Feuer in den meisten Fällen aber nur sehr spät entdeckt. Hier liegt der Mehrwert eines vernetzten Rauchmelders im SmartHome: Selbst, wenn niemand zuhause ist, wird ein Brand gemeldet – per Nachricht auf das Smartphone. Durch die rechtzeitige Entdeckung können größere Schäden häufig verhindert werden. Geräte nach dem Qivicon-Standard testen dabei in der Regel automatisch die Konnektivität und den Ladestand der Batterien, damit auf die Brandmeldung im Ernstfall auch Verlass ist.

Rauchmelder Zigbee

Steigende Einbruchszahlen machen Präventivmaßnahmen sinnvoll

Ein weiteres Thema im Bereich der Heimsicherheit betrifft Wohnungseinbrüche. Während die Gesamtzahl der Straftaten rückläufig ist, nimmt die Zahl der Einbruchsdelikte zu – um etwa 10 Prozent jährlich. Einer der Gründe dafür könnte die schlechte Aufklärungsquote sein. In den meisten deutschen Städten wird nicht einmal jeder Fünfte Täter zur Verantwortung gezogen; die Einbrecher haben also gute Chancen, straffrei davon zu kommen. Die Nachrüstung einer Alarmanlage ist durch das SmartHome besonders einfach: Im Unterschied zu konventionellen Lösungen müssen keine Kabel verlegt werden. Darüber hinaus sind die Alarmsysteme modular, lassen sich also nach Bedarf erweitern. Zur Standardausstattung gehören üblicherweise Tür- und Fensterkontakte: Dabei meldet eine optische Erkennung ein geöffnetes Fenster. Neben dem Sicherheitsaspekt wird durch diesen Kontakt auch die Raumtemperatur durch eine Abschaltung der Heizung gesenkt und letztlich Heizenergie gespart, was bei einem fälschlicherweise durch die Bewohner vergessenen offenen Fenster sinnvoll ist. Mindestens genauso interessant sind Bewegungsmelder und IP-Kameras, die ebenfalls mit Bewegungsmeldern gekoppelt sind. Wird eine Bewegung bemerkt, kann das Bild direkt an Smartphone oder Tablet übertragen werden. Außerdem kann sofort das Licht angeschaltet und ein Alarm ausgelöst werden – was die meisten Einbrecher schon vertreiben dürfte. Sollte dies nicht gelingen, erlauben auch einige Systeme die Fernsteuerung von Türschlössern. Auf diese Weise kann die Diebestour zwar nicht verhindert, aber immerhin erschwert werden. Die Polizei rät üblicherweise zu solchen Hemmnissen, weil sich die Chance einer Flucht mit jeder Minute erhöht, in der der Einbrecher erfolglos bleibt.

Beruhigt in den Urlaub: Bewegungsmelder und Kameras bewachen das Haus

Vor allem während der Urlaubszeit wird der Schutz des Eigenheims durch das SmartHome auf diese Weise erheblich verbessert. Selbst wenn die Bewohner nicht vor Ort sind, können Einbrüche schnell bemerkt werden, wodurch sich die Chancen auf eine Verhinderung des Einbruchsversuchs erhöhen; in jedem Fall aber auch die Aussichten auf eine Aufklärung verbessert werden. Zudem kann das SmartHome auch indirekt seine Unterstützung im Kampf gegen die Kriminalität leisten: Durch automatisches Hoch- und Runterziehen der Rollläden wird der Eindruck erweckt, dass das Haus noch bewohnt ist. Ebenso ist es möglich, dass das Licht selbstständig zu bestimmten Tages- und Nachtzeiten erleuchtet. HD-Kameras eigenen sich auch, um den Eingangsbereich zu überwachen. Dadurch kann sichergestellt werden, dass unliebsamen Besuchern gar nicht erst Zutritt verschaffen wird.

SmartHome Bewegungsmelder und Kameras

Babyphone für unterwegs

Kamera und Bewegungsmelder eignen sich übrigens auch als Babysitter. Das Prinzip dürfte den meisten Eltern bereits vom Babyphone bekannt sein: Bild und Ton aus dem Kinderzimmer können direkt übertragen werden – so bleibt nicht unbemerkt, wenn es dem Sprössling an etwas fehlt. Dabei beschränkt die Reichweite üblicher Babyphones den Einsatz auf die eigenen vier Wände. Das SmartHome wird hingegen zum echten Babysitter, der auch dann nutzbar ist, wenn die Eltern das Haus einmal kurz verlassen haben. Moderne Systeme sind zudem in der Lage, sich erst bei Bewegungen des Kindes einzuschalten. Durch Infrarotsensoren kann dies sogar bei vollständiger Dunkelheit geschehen.

Fazit: Sicherheitslevel mit einfachen Maßnahmen verbessern

Am Ende zeigt sich also: Das vernetzte Zuhause bietet vielfältige Möglichkeiten zur Verbesserung der eigenen Sicherheit. Die meisten Anbieter führen Starter-Kits im Sortiment, die neben der zentralen Steuereinheit auch mit einem Bewegungsmeldern und Fensterkontakten ausgestattet sind und nach Belieben erweitert werden können. Wird ein Standard wie Qivicon unterstützt, können dabei auch Gadgets von Fremdherstellern zum Einsatz kommen. Einrichtung und Installation können leicht in Eigenregie durchgeführt werden – was die Sicherheit mit nur wenigen Handgriffen deutlich erhöht.

Vor 513 Tagen